Trendteile für die Herbstsaison 2014: Capes, Capes, Capes

Zugegeben – Capes sind in der Damenmode keine wirklichen Newbies mehr. Aber aufgrund seiner enormen Präsenz auf den Laufstegen für die anstehende Herbst- und Wintersaison steht das Cape nun wieder ganz oben auf der Must-Have-Liste. Grund genug, sich den Trend einmal näher anzuschauen.

Stylisch & praktisch: Capes

Das Cape ist eine Schnittform-Variante des Mantels. Bei einem Cape handelt es sich um einen ärmellosen Umhang im weiten Schnitt. Die meisten Capes sind mit praktischen Armdurchgriffen ausgestattet. Viele Modelle verfügen über eine Kapuze. Als Lodencapes waren die Umhänge bereits in den 1970er-Jahren ein beliebter Damenmode-Trend. Eine Sonderform des Capes ist das Regencape aus wasserabweisenden Materialien (z.B. Kunststoff) mit integrierter Kapuze.

Capes als Mantel für den stilvollen Lagenlook

Auf den Laufstegen wurden Capes jetzt als Mantel-Ersatz in exklusiven Designs und Materialqualitäten präsentiert und werden ebenso gestylt: Elegant als ärmellose Mäntel fürs Business oder als luxuriöse Freizeitmode. Das Cape eignet sich ideal für Lagenlooks mit langen Pullis oder Strickkleidern. Da das Cape sehr ausladend geschnitten ist, bleibt die restliche Silhouette mit Röhrenjeans oder Schaftstiefeln betont schmal. Etwas lässiger ist die gestrickte Variante des Capes für Kombinationen mit rustikalen Boots oder Strickmützen.

Der Parka bleibt Trend: Die ultimative Lieblingsjacke

Der Parka zählt zu den lässigsten Jacken und ist gerade deshalb so beliebt. Bereits in den 1970er-Jahren war die Army-Jacke ein beliebter Alltagsmode-Klassiker und hat bis heute nichts von ihrem coolen Image verloren. In den letzten Jahren wurden Parkas sogar von den ganz großen Designermarken aufgelegt und haben damit auch die Laufstege erobert.

Die coole Jacke: Parkas gestern und heute

Bei dem Parka handelt es sich ursprünglich um eine militärische Bekleidung für die kalten Umgebungsbedingungen in Regionen wie Alaska. Die bequeme Army-Jacke wurde in den späten 1960er-Jahren auch als Freizeitbekleidung beliebt. Der Parka war auch in den 1970er- und 1980er-Jahren ein beliebtes Kleidungsstück bei Studentinnen und Studenten. Mit den ersten Military-Looks in der Designermode avancierte das gute Stück schließlich zum Trendteil und erlebte in den letzten Saisons einen wahren Hype bei Fashion-Fans. Auch in den aktuellen Kollektionen darf der Parka nicht fehlen und bleibt damit das absolute Lieblingsstück für die Übergangs- und Wintersaison.

Das macht den Parka zum Must-Have

Neben seinem lässigen Military-Look in Khaki und anderen Farben spricht sein legerer Schnitt für den Parka als bequeme Alltagsjacke. Der Parka eignet sich sowohl als Übergangs- als auch als Winterjacke: Das Futter lässt sich einfach herausnehmen und auch die Kapuze ist bei vielen Modellen abnehmbar. Ein weiteres Stilmerkmal des Parkas sind seine zwei großen Eingrifftaschen, in denen sich allerlei Kleinigkeiten verstauen lassen.

Komfort im Trend: Flache Schuhe als neue Fashion-Statements

Nachdem die Schuhmode in den letzten Jahren immer schwindelerregendere Höhen erreicht hat, gibt es 2014 eine Gegenbewegung: Flache Schuhe liegen im Trend. Fast alle führenden Modemacher wie der amerikanische Designer Marc Jacobs schickten ihre Models bereits in flachen Schuhen auf den Laufsteg und sogar Gesundheits-Sandaletten entwickeln sich jetzt zum Sommerschuh-Trend.

Vorteile von flachen Schuhen

Wenn es um die Fußgesundheit geht, haben flache Schuhe im Vergleich mit High Heels eindeutig die Nase vorn. In flachen Tretern können sich Frauen nun endlich auf natürliche Weise fortbewegen – ohne eingeengte Zehen und auf den Vorderfuß verlagertes Körpergewicht. Außerdem sind flache Schuhe praktisch und für jede Lebenslage geeignet. Richtig schön gemütlich wird es für die Füße in Gesundheitsschuhen mit anatomisch geformten Fußbetten, die es jetzt auch als exklusive Designermodelle gibt.

Wie kombiniert man flache Sandaletten?

Egal ob Gesundheitsschuh oder flache Sandale: Die neue Damenschuhmode mit flacher Sohle lassen die Beine kürzer wirken als Mega-High Heels. Um den bequemen Schuhtrend trotzdem mitzumachen, sollten die Proportionen mit Mode wie einer schmal geschnittenen dunklen Hose wieder ausgeglichen werden. Bei langen und schlanken Beinen dürfen es auch 7/8-Hosen und kurze Röcke in Kombination mit flachen Sandaletten sein.

Denim bleibt Trend: Jeans als Must-Haves des Jahres 2014

In dieser Saison wird von Handtaschen bis zu Overalls fast jeder Fashiontrend in Jeansstoff präsentiert. Das sind die meistbeachteten Jeans-Looks vom Laufsteg:

Raw Denim

Raw steht für Original und ist eine Bezeichnung für Mode aus Jeansstoff in Indigoblau. Der typische Raw Denim-Stoff besitzt eine leichte Steifigkeit und fällt daher in Form von Kleidern oder Tops besonders raffiniert. Mit Stilelementen wie weißen Nähten erinnert Raw Denim an den derzeit angesagten Stil der 1990er-Jahre und ist eine willkommene Abwechslung zu den auffälligen Waschungen der letzten Jahre.

Patchwork Jeans

Zu den Trends vom Laufsteg gehören Patchwork Jeans als Hosen mit unterschiedlichen Jeansstoffen oder sogar als Boots im Denim Patchwork-Look. Der Patchwork-Stil ist gekennzeichnet von vielen einzelnen Flicken aus Jeansstoff, die kunstvoll miteinander vernäht werden. Der Begriff Patchwork bedeutet so viel wie Flickwerk und war als Nähtechnik schon bei den alten Ägyptern bekannt.

Jeans Overalls

Nicht nur die Stars setzen in dieser Saison weiterhin auf modische Jeans Overalls. Der lässige Einteiler war bei Labels wie Balmain auch ein Trend auf dem Catwalk und zählt in allen Waschungen zu den Must-Have-Sommerteilen. Für ganz warme Sommertage ist der Jeans Overall jetzt in Shorts-Länge geschnitten und avanciert damit auch zum Urlaubs-Modetrend.

Schuluniform – In oder Out

International sind auf Internaten uniforme Schulkleidungen Pflicht. Auf staatlichen Schulen in Deutschland trägt jeder was seinem Geschmack entspricht. In vielen ausländischen Privatschulen ist das Tragen von Schuluniformen Pflicht. Anhand der Kleidung lässt sich teilweise auch das Alter der Schüler feststellen, da das Muster oder die Farbe je nach Jahrgängen unterschiedlich ist. Je nach dem wo sich die Schule befindet, wird auch Sommer- und Winterkleidung ausgegeben.

Weiterhin identifizieren sich die Schülerinnen und Schüler meist deutlich besser mit der Schule und konzentrieren sich auf das Wesentliche. In anderen Ländern, wie zum Beispiel England, hat das Tragen von Schuluniformen bereits eine lange Tradition. Deutschland hat sich mit Feldversuchen erst im Jahr 2000 dem Modell angeschlossen und Versuche gestartet. Trotz teilweise großer Debatten konnten einige Schulen in Zusammenarbeit mit ihren Schülern eine einheitliche Kleidung durchsetzen.

Privatschulen haben in Schuluniform Fragen Stellung bezogen in dem sie den Schülern freie Wahl lassen. Andere Privatschulen in Deutschland haben teilweise das Tragen von Schuluniformen wieder eingeführt. An einigen ausländischen Privatschulen ist es auch üblich, dass Schüler der Abschlussjahrgänge von der Uniformpflicht entbunden werden und in privater Alltagskleidung am Unterricht teilnehmen können.

Was nun der beste Weg zwischen angemessener Kleidung, bzw. dem Anerkennung von schulischer Autorität ist, bleibt offen. In teilen der USA gibt es keine direkte Schulkleidung aber einen gewissen Dresscode. Dieser untersagt beispielsweise das Tragen von zu kurzen Röcken, Shorts oder Flip Flops. Auch dürfen meist keine Kopfbedeckungen getragen werden.