Mysterien der Mode: von Querstreifen und Muster-Mixen

Querstreifen tragen auf? Und man soll besser nicht mehrere Muster miteinander kombinieren? Diese alten Mode-Weisheiten gelten längst nicht mehr.

Warum Querstreifen nicht dick machen

In der Vergangenheit gab es mehrere Studien, mit denen Psychologen widerlegen konnten, dass einen Querstreifen optisch dicker erscheinen lassen. Dabei haben Querstreifen sogar oft besser abgeschnitten als Längsstreifen, denen man irrtümlich eine optisch schlankmachende Wirkung nachsagt. Der Grund: Querstreifen betonen die feminine Figur sehr gut und schmeicheln sogar den Kurven.

Warum man mehrere Muster mixen darf

In der aktuellen Trendmode sind wilde Muster-Mixe keine Seltenheit mehr. Und tatsächlich darf man mehr als ein Muster miteinander kombinieren. Allerdings ist bei zwei Mustern gleichzeitig dann auch wieder Schluss – drei oder mehr Muster funktionieren nicht mehr zusammen. Außerdem sollte man beim Muster-Mix immer innerhalb einer ähnlichen Farbfamilie bleiben. Dann wirken auch Blumen und Karos harmonisch, wenn man sie zeitgleich trägt.

Eine Stilfrage: Socken in Sandalen

Seitdem Strümpfe in offenen Schuhen sogar auf dem Laufsteg zu sehen sind, scheint dieser frühere Stilbruch salonfähig geworden zu sein. Dennoch scheiden sich an Socken in Sandalen bis heute die Geister. Das ist Grund genug für ein modisches Pro und Contra.

Vorteile von Socken in offenen Schuhen

Wenn führende Designer auf dem Laufsteg den Look mit Strümpfen in Sandalen zeigen, darf man ihn durchaus in der Stadt tragen. Dabei eignen sich Strümpfe in offenen Schuhen optimal für die Übergangszeit. Man kann seine Lieblingsschuhe aus der Sommerkollektion damit auch noch problemlos im Herbst tragen. Damit der Look funktioniert, darf man aber grundsätzlich keine Tennissocken verwenden, sondern edle und dünne Söckchen bester Qualität. Im Trend liegen auch Kniestrümpfe und Feinstrümpfe, die jetzt in offenen Schuhen getragen werden.

Nachteile von Strümpfen in Sandalen

Der Look mit Söckchen in offenen Schuhen mag im Trend liegen – so richtig angekommen ist er aber noch nicht bei jedermann. Selbst viele Modeexperten rümpfen bei Socken in offenen Sandalen die Nase. Für das Büro ist der Look leider auch nicht geeignet.

Trendteile für jeden Tag: das sind die neuen Lederjacken 2015

Eine Lederjacke gehört längst zur Grundausstattung jeder gut sortierten Garderobe. Auch in diesem Jahr bleiben Lederjacken in der Damenmode topaktuell und liegen in verschiedenen Stilvarianten im Trend. Wieder mit dabei sind vor allem die schwarzen Bikerinnen Lederjacken mit dem coolen Image.

Schwarze Lederjacken für Bikerinnen

Als altbekanntes Must-Have sind schwarze Lederjacken im Biker- und Rocker-Stil in diesem Jahr wieder aktuell. Die Damenmodelle sind taillenkurz und figurbetont geschnitten. Die Basis dieses Modetrends bildet schwarzes Nappaleder. Charakteristisch für diese Jacken ist der trendige Biker-Look mit dekorativen Reißverschlüssen.

Lederjacken in Pastellfarben

Neu sind 2015 feminine Lederjacken in pastelligen Farben wie Beige und Rosé. Die Lederjacken lassen sich sehr vielseitig mit allen anderen Pastellfarben, Schwarz, Weiß und leuchtenden Trendfarben kombinieren.

Lederjacken aus Veloursleder

Neben Glattleder ist das beliebte Veloursleder in diesem Jahr ein Trendthema. Die Lederjacken zeichnen sich durch eine dezente Vintage-Optik im Stil der 1970er-Jahre aus. Sie sind erhältlich als Kurzjacken und Mäntel.

Lieblingsteile neu entdeckt: die Jeansbluse

In diesem Sommer gehört eine gute alte Bekannte zu den angesagten Damenmode Trends – die Jeansbluse. Und weil das Teil so wunderbar bequem und exzellent kombinierbar ist, sollte eine Jeansbluse 2015 in keinem gut sortierten Kleiderschrank mehr fehlen.

Trend Jeansbluse: so wird das Basic kombiniert

Die neuen Jeansblusen passen perfekt zur allen schmal geschnittenen Jeans, Röhrenjeans und zum Minirock. Weil die Jeansblusen jetzt betont leger und weit geschnitten sind, sollte das Unterteil dabei immer figurbetont sitzen. Dann wird die Silhouette optisch ausgeglichen.

So sind die trendigen Jeansblusen geschnitten

Zu den großen Trends gehören lang geschnittene Jeansblusen in einer ausgewaschenen Optik. Diese lassen sich locker über einer Jeans oder auch mit einem Taillengürtel tragen. Charmant in der Taille geknotet hat die Longbluse einen sympathischen Fifties-Look. Neben langärmligen Hemdblusen liegen ärmelfreie Jeansblusen für den Sommer im Trend.

Der Sommerschuh 2015: Gladiatorensandalen

Nun, ein modischer Newcomer ist die Römersandale wirklich nicht, überzeugt aber auch in diesem Jahr als Sommerschuh schlechthin. Modische Römersandaletten gehören zu den führenden Schuhtrends für den Sommer 2015 und waren bereits die Schuh-Stars auf dem Laufsteg bei den Frühjahr-Sommer-Modeschauen.

Das sind die diesjährigen Schuhtrends

Gladiatorensandalen gibt es in einer Vielzahl von Stilvarianten von kniehoch geschnürten Modellen bis zu High Heels in allen Farben. Gemeinsam haben alle Römersandalen ihre geschnürte Machart mit vielen dünnen Riemchen, die an die klassischen Schuhe der alten Römer erinnern. Hochwertige Römersandalen werden aus echtem Leder hergestellt und begeistern insbesondere mit flachen Sohlen als überaus fußfreundliche Sommerschuhe. Zu den beliebtesten Römersandalen gehören in diesem Sommer die modischen Flats.

Römersandaletten als bequeme Flats

Zu den Römersandalen im Flats-Stil gehören alle Modelle mit einer flachen Laufsohle. Hier reicht die stilistische Bandbreite von knöchelhohen Modellen mit vielen feinen Riemchen bis zu kniehoch geschnürten Römersandalen.

Accessoires mal anders: Beuteltaschen als Must-Haves

In diesem Jahr präsentiert sich die Handtaschenmode betont lässig – mit den angesagten Beuteltaschen. Diese gibt es jetzt in einer Vielzahl von Farben und Stilvarianten passend zum legeren Frühlings- und Sommer-Look.

Ein trendiger Begleiter

Die Beuteltasche oder Bucket Bag wird mit einem eingefädelten Bändchen geschlossen. Die Tasche hat die Form eines Beutels und lässt sich je nach Modell als Henkeltasche, Umhängetasche oder als Rucksack tragen. Damit überzeugt die Bucket Bag als lässige Taschen-Variante, die sich aber auch durchaus edel zum Blazer stylen lässt.

Bucket Bags stilsicher kombinieren

Die modischen Bucket Bags im eleganten Design aus Leder passen hervorragend zum City-Look mit einem Blazer oder einer Lederjacke, dazu Jeans und Flats. Auch elegante Outfits wie ein Hosenanzug werden von einer exklusiven Bucket Bag perfekt ergänzt. Die sommerlich-luftigen Beuteltaschen mit Lochmustern und Modelle im maritimen Stil sind ideale Begleiter zur Leinenmode, zum Sommerkleid und zu allen Looks mit Südfrankreichurlaubscharme.

Viktorianische Mode: der Trend vom Catwalk

Die viktorianische Epoche dient jetzt als Inspirationsquelle in der Designermode. Bei Labels wie Givenchy prägten jetzt viktorianische Stile die brandaktuellen Kollektionen – und lassen die traditionelle Mode wieder aufleben.

Wissenswertes über viktorianische Mode

Unter viktorianischer Mode versteht man die Bekleidung zwischen 1837 bis 1901. Während dieser Epoche regierte Königin Victoria als Namensgeberin dieser Ära in Großbritannien. Das Zeitalter war geprägt von der industriellen Revolution und brachte auch verschiedene Architekturstile hervor – zum Beispiel den Queen Anne Stil und das Second Empire. Die viktorianische Damenmode prägt mit ihrem häufig düsteren Look heute vor allem den modernen Gothic-Style.

Typisch viktorianisch: Stilelemente der Damenmode

Zu den bekanntesten Vertretern der viktorianischen Zeit gehören bodenlange, üppig designte Kleider aus schweren, teuren Stoffen wie Brokat oder Samt. Die Kleider mit einer schmalen Taille waren häufig mit Spitze besetzt und wurden von aufwendigen Rüschen inszeniert. Typisch für den viktorianischen Modestil sind zudem Kelch-Ärmel. Bei sehr düsteren Varianten dieser eleganten Kleider handelte es sich ursprünglich um Trauerkleidung, während die Alltagsmode häufig in leuchtenden Nuancen wie Rottönen oder Lila gehalten war.

Modische Evergreens: weiße Bluse

Die weiße Bluse gilt nicht grundlos als Klassiker der Damenmode: als Oberteil kleidet sie jede Frau und ist für nahezu jeden Anlass passend. Grund genug, sich den Stilklassiker einmal näher anzuschauen.

Weiße Bluse gestern und heute

Die weiße Bluse geht auf klassische, weiße Herrenhemden zurück. Diese galten früher als Statussymbol, da ihr Träger offensichtlich keiner Arbeit nachging, bei der man sich die Finger und die Kleidung schmutzig machen konnte. Heute ist die weiße Bluse besonders als formelle Garderobe für das Büro beliebt, kann aber ebenso gut als Freizeitmode getragen werden.

Worauf man bei der Auswahl einer weißen Bluse achten sollte

Weiße Blusen kauft man am besten in einer pflegeleichten, also waschbaren Qualität wie Baumwolle. Schwieriger zu reinigen sind Materialien wie Naturseide, aus denen sich unter Umständen nicht jede Verschmutzung wieder entfernen lässt. Mit guten Trageeigenschaften punkten weiße Blusen, die einen geringen Stretch-Anteil haben. Eine gute Passform erkennt man daran, dass sich die Arme bei geschlossener Bluse bequem nach vorne strecken lassen und das Oberteil beim Sitzen nicht hochrutscht. Der Style ist schlussendlich Geschmackssache: von klassischen Hemdblusen bis zu Rüschen steht die weiße Bluse für einen souveränen wie modischen Stilklassiker.

Gar nicht kleinkariert: Vichy-Muster im Trend

Der Look der fantastischen 1950er- und 1960er-Jahre hat bereits auf die Kollektionen der letzten Jahre abgefärbt. Auch die derzeit wieder gefragten Vichy-Karos sind ein stilbildendes Muster aus dieser Zeit und präsentieren sich überraschend trendsicher. Zu sehen waren die kleinkarierten Designs bereits auf dem Laufsteg bei Labels wie Diane von Fürstenberg. Damit könnte das Jahr 2015 durchaus kleinkariert werden – zumindest aus modischer Sicht!

Vichy-Karos: alles Wissenswerte kurz zusammengefasst

Vichy-Muster sind überwiegend in den Farben Blau und Rot in Kombination mit Weiß gehalten. Zu den Besonderheiten dieses Streifenmusters gehört seine Anordnung: die Streifen wechseln sich mit Zwischenräumen ab, die gleich breit sind. Dieses Muster lässt sich traditionell weben und etablierte sich in den 1950er-Jahren als beliebter Fashion-Trend. Neben Karos gibt es auch Vichy-Streifen – zum Beispiel als stilbildendes Muster von Matrosenshirts. Zu den bekanntesten Vichy-Karo-Designs gehören Bauernkaro-Muster, die besonders in der Trachtenmode verbreitet sind.

So werden die neuen Vichy-Muster kombiniert

Auf dem Laufsteg waren Vichy-Karos jetzt als Von-Kopf-Bis-Fuß-Look als Kleider und Kostüme zu sehen. Die luftigen Muster eignen sich dabei insbesondere für die Frühlings- und Sommermonate. Das klassische Vichy-Muster lässt sich ansonsten hervorragend mit Unifarben wie Jeansblau oder Weiß kombinieren – und wirkt dabei wunderbar sportlich.

Groß in Mode: Oversized-Looks richtig stylen

Besonders in der kühlen Jahreszeit laden kuschelige Oversized-Pullis und XXL-Mäntel zum Wohlfühlen ein. Damit behauptet sich der Oversized-Look als moderner Klassiker der Damenmode, der endlich mal so richtig schön bequem ist. Beim Kombinieren von extra großen Cardigans, Hosen oder Pullovern muss man jedoch auf einen Ausgleich der Proportionen achten – sonst tragen die XXL-Klamotten leider auf.

Oversized-Jacken

Zum gemütlichen Oversized-Mantel, der auf den ersten Blick wirkt wie eine Nummer zu groß, passen knielange Röcke und Röhrenjeans. Diese Kombination gleicht die Silhouette gekonnt aus.

XXL-Pullis und Strickjacken

Auch zu extra großen Cardigans und Pullovern wählt man einen schmal geschnittenen Rock oder eine figurbetonte Hose. Es müssen aber keine High Heels sein – spitze Stiefeletten und ähnliche Modelle funktionieren auch.

Oversized-Hosen

Übergroße Hosen im Stil der klassischen Marlene-Stoffhosen werden immer mit einem reingesteckten Oberteil getragen. Dieses Oberteil sollte möglichst figurbetont sitzen. Toll dazu: Kurzjäckchen in allen Varianten.